Spirituelle Zeitqualität: Die Rauhnächte

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Die magischen Rauhnächte ist die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Die Welt im Außen wird unbedeutend. Wir hüllen uns in einen Mantel der inneren Einkehr und fühlen unser Menschsein viel deutlicher, als im restlichen Jahr.Schon unsere Vorfahren nutzten diese Tage für Rituale und Bräuche.

Auch heutzutage werden noch Bräuche zelebriert, jedoch mehr zur Geselligkeit, die aus dem (Aber-) Glauben der magischen Rauhnächte aus frühen Zeiten stammen. Wie beispielsweise das Bleigießen am Silvesterabend, was im Brauchtun zum Wahrsagen verwendet wurde. Oder das Zünden von Böllwerk und Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht. Der Brauch, in der Silvesternacht Lärm zu veranstalten, sollte böse Geister und andere magische Gestalten fernhalten.

Die Geister und Gestalten aus der „Anderswelt“, wie die Menschen früher an sie glaubten, haben sich mit der Zeit verändert bzw. angepasst: Heute sind es die „Geister“ wie Hektik, Reizüberflutung oder unbändiger Leistungsdrang, die uns umtreiben und von denen wir uns verfolgen und plagen lassen.
Und doch ist in vielen von uns, auch eine unbändige Sehnsucht nach Märchenhaftem, Althergebrachtem und friedlicher Ruhe. So ist es nicht verwunderlich, dass die Rauhnächte, für viele Menschen so anziehend sind.

Doch die zwölf Tage der Rauhnächte schenken uns vielmehr, als althergebrachten Brauchtum. Diese Zeit ist die stillste Zeit im Jahr, in welcher wir zur Ruhe finden. Es ist eine Zeit der Innenschau, der Rückschau auf das alte Jahr und der Vorschau auf das kommende Jahr. Diese Zeit ist auch hervorragend dafür geeignet, einen Blick in die Zukunft zu werfen und Prognosen zu erstellen.

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